Dipsacus fullonum Ø

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Wilde Kar­den-​Ur­tink­tur
Anwendungsgebiete

Die Wilde Karde ist erst in jün­ge­rer Zeit als Heilpflanze wie­der­ent­deckt wor­den und in ihren Heilungs­po­ten­zen daher erst lü­cken­haft beschrieben.

Produktinformationen

Steckbrief und Signatur der Karde
Die Karde, die gerne auf Schuttplätzen oder an
sonnigen Böschungen als Ruderalpflanze wächst, ist keine Distel, wie viele glauben mögen. Sie gehört, wie die Witwenblumen und Skabiosen, zu der Familie der Kardengewächse (Dipsacaceae). Sie ist 2-jährig: im ersten Jahr sammelt sie als Rosette die Kraft, um im zweiten Jahr dann 1 bis 2 Meter hoch in die Blüte zu schiessen. Zahlreiche Blüten machen den eiförmig-zylindrischen Blütenstand aus. Die elastischen, harten, vorn hakig gekrümmten Blütentragblätter des Blütenkopfes machen die Karde bei der Textilverarbeitung unentbehrlich – in Anlehnung daran trägt sie unter anderem auch folgende Namen: Walkerdistel, Strähl, Webersträhl, Tuchkart, Kartätschendistel (engl. Teasel, von tease = necken, d.h. die Wolle necken). Sie wird eingesetzt um die Wolle zu strählen (krempeln, kartätschen), damit sie gesponnen werden kann.
Der biologische Sinn dieser widerstandsfähigen
und langen Tragblätter ist es, dass sie nach der
Berührung durch Tiere elastisch zurückfedern und dabei die Samen meterweit aus dem Kopf schütteln. Heutzutage, in unserem materialistischen Zeitalter, schaut man vor allem auf die Wirkstoffe, die eine Heilpflanze enthält. Die Wirkstoffe der Karde sind wenig erforscht. Sie enthält Iridoide, Saponine, Kaffeesäurederivate, Kalisalze und das Glykosid Scabiosid. In früheren Zeiten und – wie Ethnobotaniker ermittelten – bei den Naturvölkern, versuchte man vor allem die Signatur der Heilpflanze zu erkennen. Die Karde besitzt folgende Merkmale (Signaturen), die sich geradezu als auf die Borreliose bezogen anbieten: Ungewöhnlich ist die Folge des Abblühens der unzähligen, kleinen, lila-rötlichen Blüten des zusammengesetzten Blütenkopfes: Auf halber Höhe des eiförmigen Köpfchens beginnt eine ringförmige Zone zu blühen. Dieser rötliche Ring teilt sich und wandert dann, im Zuge des Abblühens, gleichzeitig nach oben und nach unten. Es zeigt sich eine klare Signatur, ein überzeugendes Abbild der wandernden Röte, der Erythema migrans, die als erstes Symptom der Borreliose-Infektion erscheint!
Der lateinische Gattungsname Dipsacus beruht
auf den griechischen Worten dipsan akeomai
(«Ich bekämpfe den Durst.»). Die gegenständlichen
Blätter verwachsen nämlich an ihrer Basis und formen dadurch Becken, die sich mit Regenwasser füllen. Schon die Römer nannten dieses Becken das Venusbecken (labrum veneris).
Matthew Wood sieht im Venusbecken die Signatur der Niere. Das Venus-Organ ist lebenswichtig, indem es u. a. toxische Schlacken und Giftstoffe ausleitet. Wie oben erwähnt, produziert die Niere – nach Auffassung der chinesischen Medizin – auch die Nierenessenz. Diese Essenz tonisiert die Nieren- und Leberfunktion und nährt Knochen, Bindegewebe und Knorpel.

Dosierung
So viel-fältig und einzig-artig der Mensch, so ist auch die (Heil-)Pflanze in ihrem Wesen und Wirken.

Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich für eine optimale Wahl und Dosierung Ihrer Heilpflanze von Ihrer Naturärztin beraten: info@saphichay.com

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Tropfen 20 ml

Produktdetails

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Heilpflanzen – mehr als nur Wirkstofflieferanten 

Die Anwendung von Arzneimitteln aus Pflanzen hat eine lange Tradition. Die Art und Weise ihrer Zubereitung wurde im Laufe der Zeit jedoch immer wieder verändert. Heutige Herstellungsverfahren konzentrieren sich in der Regel auf die chemisch nachweisbaren pflanzlichen Wirkstoffe. Die immateriellen Faktoren Information und Wesen der Pflanze sind aber für die Wirksamkeit ebenso bedeutsam. Diese feinstofflichen Wirkprinzipien reagieren jedoch sehr empfindlich auf moderne Herstellungstechniken. 

Besonderheiten

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Handarbeit und Technik 

Die von Ceres verwendeten Heilpflanzen stammen entweder aus Wildsammlung an speziell ausgesuchten Standorten oder aus biologischem Anbau. Bei Ceres werden die Pflanzen von Hand geerntet und geschnitten, die Ansätze werden von Hand gerührt und filtriert. Dem liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass durch Vermeiden von hochtourigen Verarbeitungsprozessen die feinstofflichen Wirkprinzipien von Heilpflanzen bewahrt werden können. Durch die von Ceres entwickelte Mörsermühle werden ausserdem die Wirkkräfte in einem Ausmass verstärkt, wie es durch Handarbeit alleine nicht möglich wäre. Die Verarbeitung im geschlossenen System (unter Luftausschluss) verhindert zudem die Oxidation und Verflüchtigung von Wirk- und Aromastoffen. Die durchschnittlich zweijährige Reifung in geschlossenen Glasflaschen führt zur Vollendung des Aromas und zur Entfaltung des Wesens der Pflanze. 

Hohe Wirksamkeit bei tiefer Dosis 

Durch die besondere Herstellung kann mit einer Ceres Urtinktur ein Konzentrat an Wirkkräften angeboten werden, das etwa 10 Mal tiefer als herkömmliche Urtinkturen dosiert werden muss. 

Das Ceres-Sortiment bietet eine umfangreiche Palette an heimischen Heilpflanzen, verarbeitet zu über 78 hochqualitativen Präparaten: Urtinkturen, Komplexmittel und Dilutionen.